Tafel 13 Val Sporz

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1916 - Skischule

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1920

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1920 - Skifahren Val Sporz

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1930

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1935 - Aufstieg mit Skis nach Tgantieni

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1944 - Skihaus Scalottas

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1945 - Skilift Tgantieni - Fremdentransport auf Kanadier

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1950

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1950

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1966 - Sessellift Tgantieni

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Von der Klemmleiste zur Gondel-Lounge

Ab Mitte der 1930er-Jahre beförderte die Schlittenseilbahn von Val Sporz nach Tgantieni 100 Personen pro Stunde, betrieben durch die Genossenschaft Funi. Seit der Wintersaison 1942/43 kam der Oehlerlift zum Einsatz, der die Gäste per Schleppseil und Klemmleiste am Zuglift nach oben spedierte, so auch der Scalottas-Lift, der mit 300 Personen pro Stunde lange als der längste und modernste Skilift der Schweiz galt. Von Saison zu Saison wuchs das Netz, die Technik und der Komfort. Ab 2013 katapultierte die Verbindung zwischen Lenzerheide und Arosa die Region zu den Top-Destinationen.

Nach der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert wurde die Lenzerheide zu einem Ski-Eldorado. Das Skilaufen war einst jedoch eher ein Skiwandern durchs Dorf und auf die nahen Hügel. Nach und nach zog es die Sportler auch ins höher gelegene Gelände und bald dienten mechanische Aufstiegshilfen als Fahrstuhl nach oben.

Am 28. September 1936 wurde die Genossenschaft Funi (eine Entlehnung aus dem italienischen Funivia) auf der Lenzerheide gegründet und im Winter 1936/37 führte eine Schlittenseilbahn Fahrgäste in gemächlichem Tempo von Val Sporz nach Tgantieni. Die bescheidene Stundenleistung der Funibahn von 100 Personen genügte bald nicht mehr. Ab der Wintersaison 1942/43 stand als Ersatz ein Oehlerlift zur Verfügung, bei dem die Fahrgäste per Schleppseil und Klemmeisen am Zugseil eingehängt wurden. Nach dem gleichen System wurde auch der Scalottas-Lift mit einer Förderkapazität von 300 Personen pro Stunde gebaut, einst der längste und modernste Skilift der Schweiz.

Die Funibahn wurde eingelagert und im Winter 1946/47 von Valbella auf ein Plateau unter der Cresta Sartons reaktiviert. 1948 folgte der Crestas-, 1953 der Heimberg-, 1960 der Stätzerhorn-, 1961 der Heidbühl-Lift, alles Bügel-Schlepplifte. 1963 war die Kabinenbahn aufs Rothorn gebaut und 1964 der Tellerlift in Dieschen. 1972 wurde die windgeschützte Mulde zwischen Stätzerhorn und Danis erschlossen, vorerst auch noch mit Bügel-Schleppliften.

Die Liftanlagen der Anfangszeit wurden durch Sessellifte und Gondelbahnen abgelöst und die einst unabhängigen Gesellschaften, die beileibe nicht immer am gleichen Strick in die gleiche Richtung zogen, entschieden sich für zahlreiche Fusionen. Schliesslich bestanden neben den kleinen Unternehmen Crestas, Dieschen und Fastatsch noch die Sportbahnen Danis AG, die Stätzerhorn Ski- und Sessellift AG (Danis und Stätzerhorn fusionierten 2001 zur LBDS) und die Rothornbahn und Scalottas AG. 2005 entstand die Lenzerheide Bergbahnen AG aus LBDS und Rothornbahn. Mit den vereinigten Lenzerheide Bergbahnen stand der Zukunft der Lenzerheide als Top-Destination nichts mehr im Wege. Den vorläufigen Höhepunkt auf diesem Weg bildete die neu gebaute Verbindung mit Arosa auf die Wintersaison 2013/14.